Eine Studie von deutschen Orthopäden und Unfallchirurgen zeigt, dass sich die Zahl der Trampolinunfälle bei Kindern in den letzten 15 Jahren verdreifacht hat.  Ein Viertel aller Trampolinunfälle ist schwer. Dazu zählen Brüche der Arme und Beine sowie der Wirbelsäule. Am häufigsten brechen sich Kinder dabei den Unterarm. Zu den leichten Verletzungen mit einem Anteil von etwa 70 % gehören vor allem Verstauchungen des Sprunggelenkes, Prellungen und Gehirnerschütterungen. Eine aktuelle Erhebung des Robert-Koch-Institutes zeigt,  dass Trampolinspringen bei den Ein- bis Sechsjährigen eine der häufigsten Unfallursachen bei Unfällen unter Beteiligung eines Sport- oder Freizeitgerätes ist.Am verletzungsgefährdetsten sind hierbei Kleinkinder. Dies liegt an den noch unzureichend ausgebildeten koordinativen und motorischen Fähigkeiten, zudem sind ihre Gelenke noch äußerst instabil. 

 

 

Die Standzeiten von Hüft- oder Kniegelenksendoprothesen liegen heute in einer Vielzahl der Fälle bei 20 Jahren und mehr. Dies teilte die  Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) mit. Der mit 55 % häufigste Grund für einen Prothesenwechsel sei die Lockerung des Implantates. Ein Implantatversagen liegt internationalen Registerdaten zufolge in weniger als 1 % der Fälle vor. Als wichtige Ursache der Prothesenlockerung werden ein altersbedingter Abbau der Knochensubstanz sowie der Abrieb zwischen den Gelenkpartnern genannt. Dank ständig verbesserten Materialien sinkt jedoch das Lockerungsrisiko.

 

 

Was als gesund gilt, kann zu Mängeln führen

 

Vegane Lebensmittels boomen. Doch anders als viele glauben, ist eine vegane Ernährung nicht automatisch gesünder. Im Gegenteil: Wer einfach tierische durch pflanzliche Produkte ersetzt, riskiert Mangelerscheinungen. Wie es sich ohne tierische Produkte ausgewogen leben lässt, was Verbraucher von veganen Produkten erwarten und wie die Lebensmittelindustrie diesen Erwartungen gerecht werden will, war Thema beim 23. Ernährungsfachtag der Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V..

 

Die meisten Veganer  verzichten aus ethischen Gründen auf den Verzehr von tierischen Produkten, denn die rein pflanzliche Ernährung steht auch in dem Ruf, besonders gesund zu sein – ein gefährlicher Fehlschluss, wie Prof. Dr. Peter Grimm, Geschäftsführer der Sektion Deutsche  Gesellschaft für Ernährung weiß: „Die Annahme, bei veganer Ernährung automatisch gesund zu leben, ist falsch.“ Ein Grund: Durch die gestiegene Nachfrage hat sich der Markt für vegane Nahrungsmittel inzwischen dem normalen Markt angeglichen. Viele der angebotenen Lebensmittel seien hoch verarbeitete Fertigprodukte, die mit Zusätzen versehen sind und mit gesunder Ernährung nur noch wenig zu tun haben. Daher sollte auch bei einem veganen Lebensstil auf ausgewogene Ernährung geachtet werden. Der Ernährungswissenschaftler rät daher dazu, sich qualifiziert beraten zu lassen. Wer sich vegan ernähren möchte, muss sich intensiv damit beschäftigen. Ein gesundheitliches Risiko der veganen Ernährung sieht Grimm bei der Nährstoffzufuhr. Wer tierische Produkte einfach durch pflanzliche ersetze, riskiere seine Gesundheit. Der Mangel an Vitamin B12 könne allerdings durch Nahrungsergänzungsmittel, z. B. in Form von Vitamin Tabletten, ausgeglichen werden, so Prof. Grimm. Für einige Bevölkerungsgruppen sei aber auch das nicht ausreichend, für Schwangere, Stillende, Säuglinge, Kinder und Jugendliche kann man eine vegane Ernährung nicht empfehlen, da diese Gruppen mehr Nährstoffe brauchen. Quelle: Universität Hohenheim