Die intraartikuläre Behandlung mit Hyaluronsäure ist eine langjährig eingesetzte und etablierteTherapie bei einer Arthrose des Kniegelenkes und anderer Gelenke. Um einem operativen Eingriff vorzubeugen, ist sie für viele Orthopäden das Mittel der Wahl und eine der besten Möglichkeiten,  die im Bereich der konservativen Therapie zur Verfügung stehen.

 

Die Einschätzung der Wirksamkeit der intraartikulären Hyaluronsäure in der wissenschaftlichenLiteratur ist sehr unterschiedlich. Eine eindeutige Wirksamkeit der Therapie kann nicht von allen Studien bestätigt werden. Zahlreiche Beispiele aus der aktuellen wissenschaftlichen Literatur zeigen jedoch, dass die Hyaluronsäuretherapie eine durchaus wirkungsvolle Behandlungsform darstellt.

 

 

Jeder vierte Jugendliche hat chronische Schmerzen und eine psychische Störung hinter sich. Die psychischen Störungen gehen den Schmerzen dabei häufig voraus und treten überdurchschnittlich oft vor Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen auf.  Die chronischen Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Betroffenen und stellen eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem da. Von einer Forschergruppe wurden die Daten von 6483 Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren ausgewertet. Über ein Viertel der Jugendlichen hatte im Laufe ihres Lebens unter chronischen Schmerzen und mindestens einer psychischen Störung gelitten. So traten z.B. Depressionen zeitlich vor Kopfschmerzen auf, Angststörungen gingen oft Nacken- und Rückenschmerzen sowie Kopfschmerzen voran. Aber auch Verhaltensstörungen wie Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen seien ein Risikofaktor für Kopfschmerzen. Zukünftige Studien sollten vor allem die zugrundeliegenden biologischen und psychologischen Mechanismen identifizieren, um Präventions- und Behandlungsansätze zu entwickeln. Damit könnte man schon zu einem frühen Zeitpunkt ungünstige Langzeitfolgen von psychischen Störungen und daraus resultierende Schmerzchronifizierung vorbeugen.

 

 

Die Deutschen essen zu viel Zucker, Salz und Fette – die gesundheitlichen Folgen kosten den Staat allein im Gesundheitssystem jährlich mehr als 16,8 Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Biotechnologieunternehmens BRAIN AG und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Forscher haben die repräsentativen Krankheitskosten und Verzehrdaten für Deutschland analysiert und errechnet, wie hoch die anteiligen Kosten eines unausgewogenen Verzehrs von Zucker, Salz und gesättigten Fetten sind. Auf Ebene der untersuchten  Erkrankungen wurden zwischen 22 verschiedenen Krankheitsbildern unterschieden, wobei die größten Kosten im Gesundheitssystem durch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Karies, Stoffwechselstörungen wie Diabetes und Übergewicht sowie diverse Krebserkrankungen verursacht werden. Bei den Kosten in Höhe von 16,8 Milliarden Euro handelt es sich lediglich um direkte Behandlungskosten. Indirekte Kosten, bedingt durch Arbeitsausfall, Kurbehandlungen und Invalidität kommen noch hinzu. Quelle: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg