4-D-Verfahren zur Beurteilung der Wirbelsäule

Das 4-D-Verfahren ist ein stereo-optisches Verfahren zur Vermessung der Körperoberfläche zur Beurteilung der Wirbelsäule.

Dieses Verfahren wird seit mehreren Jahren in der orthopädischen Klinik der Universität Münster angewendet und wurde dort permanent weiterentwickelt bis zu dem heutigen Stand. Eine im Januar 1996 abgeschlossene gemeinsame Untersuchungsreihe der Orthopädischen Klinik der Universität München mit dem Jugendgesundheitsdienst München und dem Berufsverband der Orthopäden an 500 Schulkindern hat ergeben, daß die vierdimensionale Körper- und Statikvermessung hervorragend geeignet ist zur Bestimmung von Veränderungen des Rückens (Kyphose, Skoliose, Lotabweichungen) und des Beckens (Schiefstände, Beckentorsion).

Es ist jetzt möglich:
1. Verlaufskontrollen bei Skoliosepatienten durchzuführen, ohne regelmäßig auch Röntgenaufnahmen anfertigen zu müssen!
2. Beinlängendifferenzen und Beckenschiefstände mit Wirbelsäulenfehlstellungen exakt zu vermessen und die erforderlichen Beinlängenausgleiche zu bestimmen und eine entsprechende Fehlstatik zu korrigieren, ohne kontrollierende Röntgenaufnahmen!

Dieses Verfahren dient zur genauen Diagnostik unter gleichzeitiger Einsparung von Röntgenaufnahmen.