Allgemeine Information zur Knochendichte-Messung

Die Festigkeit des Knochens wird durch seinen Kalkgehalt bedingt. Mit der Knochendichte-Messung wird dieser Kalkgehalt bestimmt. Gemessen werden die besonders zu Brüchen neigenden Knochen der Wirbelsäule, des Oberschenkelhalses oder des Unterarms.

Die Osteoporose ist die häufigste Krankheit mit einem verminderten Kalkgehalt in den Knochen (= poröser Knochen). Wenn Sie bei sich einen Rundrücken, eine Größenabnahme, einen Knochenbruch bei unbedeutendem Anlaß oder eine Osteoporose bei Ihrer Mutter oder Schwester als einen Hinweis auf eine Osteoporose finden, so sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Er wird durch Befragung, eine körperliche und röntgenologische Untersuchung den Osteoporose-Verdacht bestätigen.

Mit der Messung der Knochendichte wird die Diagnose gesichert und eine entsprechende Therapie kann eingeleitet werden. Jährliche Kontrollmessungen zeigen die Wirkung des Behandlungsprinzips an.

Ziel aber ist es, die Krankheit möglichst vor dem ersten Knochenbruch zu entdecken. Für diese Krankheitsvorsorge ist die Knochendichtemessung ebenso unerläßlich.

Aus all diesen Gründen gehört die Knochendichte-Messung (medizinisch: Osteodensitometrie) heute zum internationalen Standard in der Diagnostik und Therapie der Osteoporose. Die etablierteste und aussagekräftigste Messmethode ist hier das DXA-Verfahren.

Die Kosten für die Untersuchung trägt die gesetzliche Krankenversicherung, wenn eine Osteoporose nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Osteologie gesichert vorliegt. Besteht aber noch keine gesicherte Osteoporose, muss diese Untersuchung entsprechend dem Beschluss des Gesundheitsministeriums vom Patienten selbst bezahlt werden. Der Preis richtet sich nach der gesetzlichen Gebührenordnung für ärztliche Leistungen. Nach dem Gesetz dürfen wir Ihnen die Untersuchung nicht kostenlos anbieten.

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