Der Mensch sollte zur Vorsorge eines Vitamin D-Mangels bzw. einer Osteoporose nicht ins Solarium gehen, betonte die Deutsche Dermatologische Gesellschaft.  Dermatologen und Strahlenschützer wenden sich mit dieser Klarstellung auch gegen PR-Kampagnen, die zur Solariumnutzung gegen Vitamin D-Mangel auffordern. Dem versprochenen Nutzen steht das reale Risiko gravierender Langzeitfolgen gegenüber. So haben sich in den vergangenen 30 Jahren die Zahlen der UV-bedingten Hautkrebserkrankungen verdreifacht, wobei ursächlich eine übermäßige UV-Belastung angeführt wird.
Der Vitamin D-Spiegel des Körpers schwankt natürlicherweise mit den Jahreszeiten. Zum Ende des Winters sinkt der Vitamin D-Spiegel, weil der Körper das im Sommer gespeicherte Vitamin D verbraucht. Somit sollte man im Normalfall in den Sommermonaten regelmäßig ins Freie gehen und sich ausgewogen ernähren. Bei extremem Vitamin D-Mangel sollte die orale Substitution erfolgen.

Muskeln durch Training aufzubauen ist ein mühsames und schweißtreibendes Geduldsspiel. Jugendliche Sixpack-Freaks versuchen offenbar zunehmend, schneller auf die Gewinnerseite zu gelangen und greifen dabei zu teilweise riskanten Mitteln, wie eine Studie von Marla E. Eisenberg et al. von der Universität Minnesota/USA offenbart. Um die Methoden zum Muskelaufbau für Jugendliche zu untersuchen, werteten die Autoren die Daten der EAT 2010 (Eating and Activity in Teens) aus (Pediatrics doi:10.1542/peds.2012-0095). Die 2793 Studienteilnehmer waren im Mittel 14,4 Jahre alt und zu 46,8 % männlich, 58 % waren in mindestens einem Sportteam aktiv. Mehr als 90 % der Befragten versuchten, den Muskelaufbau zu beschleunigen, indem sie verstärkt trainierten. So weit, so richtig. Fast 35 % der männlichen Mucki-Fans konsumierten aber auch Proteinpulver oder –shakes, um ihren Muskeln auf die Sprünge zu helfen, 6,3 % davon häufig. 10,5 % der Jugendlichen hatten im Jahr vor der Befragung muskelaufbauende Präparate, fast 6 % hatten gar zur Steroiden gegriffen. Auch unter den Mädchen war der Steroidkonsum mit 4,6 % und der Gebrauch anderer Muskelaufbaupräparate mit 5,5 % keineswegs selten.

Literaturangabe: Christine Starostzik, aus Orthopädie and Trauma, April 2013

Mit zunehmendem Alter der Bevölkerung steigt die Zahl der künstlichen Kniegelenke. Ob sich die Grundkrankheit Arthrose oder Arthritis auf die Haltbarkeit der Endoprothese auswirkt, untersuchte man in einer finnischen Studie. Als Fazit ergab sich: Wie haltbar Knie-Endoprothesen sind, hängt nicht davon ab, ob die Betroffenen an Arthrose oder Arthritis leiden, sondern eher von Alter und Geschlecht. Nach Himanen AK et al.: Survival of the AGC total knee arthroplasty is similar for arthrosis and rheumatoid arthritis. Acta Orthop Scand 5, 85-88.